Grafiktabletts für Anfänger in 2020

Grundsätzlich lassen sich im Rahmen des Grafikdesigns Stifttabletts, Stift-Displays und Tablet-PCs gemäß der Illustration unterscheiden. Dabei sind externe sowie eigenständige Modelle präsent. Besonders als Anfänger bedarf es einer gewissen Leichtigkeit, um erfolgreich starten zu können. Inwiefern sich die unterschiedlichen Varianten ähnlich sind und worin diese sich von Grund auf unterscheiden, soll im Folgenden erörtert werden:

Stifttabletts

Ein Stifttablett bezeichnet ein externes Gerät, welches sich an Computer oder Laptop anschließen lässt. Durch die Illustration auf dem Tablet überträgt sich die Zeichnung auf den Bildschirm des Computers. Ein spezieller Stift unterstützt die präzisen Bewegungen. Zusätzlich einer entsprechenden Software, die die Verwendung des externen Stiftdrucks unterstützt, kann sofort losgelegt werden. Der ausschlaggebende Punkt für Anfänger unterliegt zunächst dem finanziellen Aspekt. Ideal für Einsteiger sind diese Tablets oftmals schon unterhalb der 100 Euro Grenze erhältlich. Hierbei wird auf dem Stifttablett gezeichnet, jedoch bildet sich das Ergebnis auf dem Bildschirm des Computers ab. Dies kann zu Beginn etwas irritierend wirken, doch aller Anfang ist bekanntlich schwer. Gleichermaßen bietet diese Variante die Möglichkeit ein umso besseres Verständnis gegenüber der eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Durch die Präzision eines externen Grafiktabletts liegt der Fokus vielmehr auf dem Zeichnen an sich, anstatt sich an bestimmten Vorlagen zu orientieren, um somit die persönliche und individuelle Technik zu entfalten. Außerdem wird hierbei durch die Anzahl von zwei Geräten kein Display während der Zeichnung verdeckt, was gleichermaßen eine bessere Körperhaltung verspricht. Die optimale Möglichkeit in Bezug auf Grafiktabletts für Anfänger.

Das Stift-Display-Modell

Mit einem LCD-Monitor ausgestattet, fungiert das Stift-Display ebenfalls als externer Anschluss. Gleich dem Stifttablett lässt sich hierbei auf dem Monitor des Tablets zeichnen. Das Endergebnis zeigt sich schließlich auf dem Computerbildschirm. Der wesentliche Unterschied zu Stifttabletts liegt hier in Hinsicht auf den Preis. Stift-Display-Modelle erweisen sich als deutlich preisintensiver, dafür aber etwas professioneller. Für den Einsteiger also nicht unbedingt empfehlenswert, zumindest zu Beginn. Nichtsdestotrotz ergibt sich die Möglichkeit bei Sonderangeboten effektiv zu sparen.

Tablet-PCs

Der Tabletcomputer beschreibt ein digitales Gerät mit Touch-Funktion. Hierbei kann direkt auf dem Display des Tablets gezeichnet werden, ganz ohne Zweitgerät. Die integrierte Erkennung des Stiftdrucks erweist sich als sehr praktisch und lässt so manchen Anfänger das Gefühl von Einzigartigkeit verspüren. Da bei solchen Tablets auch Grafiken hinterlegt werden können, eignet sich diese Variante einerseits gut, um die ersten Schritte im Grafikdesign anzugehen. Grafiktabletts für Anfänger beziehen sich meist jedoch auf die Verwendung eines externen Geräts, da preislich ein enormer Unterschied besteht. Ganz nachvollziehbar möchte man Anfangs nicht allzu viel Geld in das künstlerische Hobby investieren. Tabletcomputer starten in der Regel bei ca. 400 Euro. Andererseits bezeichnet ein Tabletcomputer nicht ausschließlich die Funktion des Zeichnens. Dieses Gerät umfasst beinahe alle Bereiche eines Computers, was deutlich erscheinen lässt, weshalb die Geräte hier spezifisch preislich höher angelegt sind. Bei der nächsten technischen Investition sollte diese Option in jedem Fall berücksichtigt werden.

Technische Daten und allgemeine Voraussetzungen 

Vorab lässt sich sagen, dass Stifttabletts bzw. Stift-Displays perfekt für den anfänglichen Gebrauch zu empfehlen sind. Bezüglich der Nutzung muss hier eine mit dem Computer kompatible Software sichergestellt werden. Das heißt, dass die Software des Grafiktabletts mit dem Betriebssystem des verbundenen Computers harmonieren muss. Ebenfalls sollte beim Kauf ein Auge auf die Auflösung gerichtet werden. Umso höher die angegebenen Pixel, desto qualitativ hochwertiger kann das Endprodukt erscheinen. Pixel bedeutet die Anzahl der vertikalen und horizontalen Punkte, die der Monitor letzten Endes imstande ist zu realisieren. Bezüglich der Verbindung zweier Geräte, sollten im Voraus die Anschlüsse des Computers überprüft werden. In der Regel lässt sich ein solches Tablet mithilfe eines USB-Kabels sowie eines HDMI-Kabels verbinden. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass beide Kabelanschlüsse essenziell sind. Zu Beginn ähneln die technischen Daten für die meisten Verbraucher einer Art Blackbox. Man ist sich unsicher und zudem nicht imstande, eine diverse Thematik aus technischer Sicht zu beurteilen. Anfänglich ist ein tieferes Verständnis für solche Geräte auch überhaupt nicht notwendig. Mit der Zeit und dem Gebrauch wird man feststellen, was einem besonders gut gefällt und was eher weniger den persönlichen Vorstellungen entspricht. Trotzdem sollte man einem Kauf dieser Art nicht blind gegenübertreten. Grafiktabletts für Anfängerunterliegen vor allem beim Erstkauf einer gewissen Spekulation. Hier gilt es, nicht lange zu zögern, sondern auszuprobieren. Getreu dem Motto: Übung macht den Meister.

Autonome Zeichnung per Display 

Bei Grafiktabletts mit integriertem Display erscheint die Ausführung besonders simpel. In diesem Fall wird flexibles Arbeiten vollkommen ortsunabhängig gewährleistet. Mit einem eigenständigen Betriebssystem sind diese Geräte entsprechend überwiegend sehr kostspielig. Hierbei sollte bevorzugt auf die Ausführung des Displays geachtet werden. Es ist zu betonen, dass die aktive Fläche des Displays letztlich entscheidend ist. Ungeachtet dem Gehäuse, bezeichnet dies die tatsächliche Fläche des Tablets, worauf folglich gezeichnet werden kann. Bezieht vor allem Flexibilität einen relevanten Standpunkt in der Entscheidung, so sollten großflächige Grafiktabletts eher gemieden werden. Für den Transport eignen sich eher leichte und dementsprechend kleinere Geräte. Der Durchmesser bestimmt in keinem Fall die Qualität. Mit der Wahl des Grafiktabletts ergibt sich ebenfalls die Wahl zwischen aktivem und passivem Zubehör. Aktives Zubehör bezeichnet batteriebetriebene Stifte, welche für jedes Tablet individuell zu erwerben sind. Diese müssen nach einiger Zeit in Betrieb wieder aufgeladen werden, was zu unbequemen Wartezeiten führen kann. Induktionsbasiertes Zubehör, sprich passives Equipment, sind Zeichenstifte, die nicht aufgeladen werden müssen und somit Ihre individuelle Flexibilität unterstützen. Damit eine Auflösung in bester Qualität gewährleistet werden kann, kann sich am Ideal 1920 x 1080 Pixel orientiert werden. Diese Maße beschreiben die Mindestauflösung, um ein entsprechend hochwertiges Endergebnis zu realisieren. In Kombination ist ein HDMI-Anschluss essenziell, damit die Übertragung des Signals auf höchster Ebene erfolgen kann, was dementsprechend die Auflösung auf dem Tablet beeinflusst. Um nochmals klar zu betonen: Hier handelt es sich ausschließlich um ein Gerät, welches alle Features inneträgt. Jedoch ist es notwendig, dass das Signal von einem Gerät kommt, das einen HDMI-Ausgang hat, um folglich Qualität in der Auflösung gewährleisten zu können.

Folgende Grafiktabletts für Anfänger zeigen Möglichkeiten auf, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und den Traum Ihres künstlerischen Ausdrucks endlich ausleben zu können:

Das XP-PEN G640 Drawing Tablet

Aufgrund der außerordentlich preiswerten Basis, eignet sich diese Variante besonders gut für alle Anfänger im Bereich des Grafikdesigns. Ausgestattet mit einem aktiven Bereich von 6 Zoll x 4 Zoll bezeichnet die relevante Fläche dieses Geräts einen soliden Umfang. Das Gerät basiert auf einem USB-Anschluss und kann so mit PC oder Laptop verbunden werden. Enthalten ist ebenso der zugehörige Stift, welcher zum Zeichnen benötigt wird. Sehr vorteilhaft lässt sich anmerken, dass dieser Malstift induktionsbasiert ist, sprich nicht batteriebetrieben. In Bezug auf unterstütze Softwareprogramme lassen sich hier keinerlei Einschränkungen erkennen. Sowohl Windows als auch MAC sind mit dem Grafiktablett kompatibel. Zusätzlich können Bearbeitungsprogramme wie Photoshop ergänzend zur Bearbeitung genutzt werden. Die Anschaffungskosten betragen unglaubliche 40 Euro. Für den Einsteiger-Geldbeutel also mehr als optimal. Der XP-PEN G640 überzeugt in der Handhabung. Übersichtliche Features ermöglichen einen guten ersten Eindruck und lassen Komplikationen bewusst außen vor. Für die Erstellung digitaler Projekte und erfolgreichem Digital-Painting, lässt sich in Kategorie Grafiktabletts für Anfänger wohl kaum ein rentableres Objekt finden. Dennoch soll die Kritik nicht unberücksichtigt bleiben. Laut Experten weist dieses Gerät gewisse Einschränkungen in Bezug auf die Präzision auf. Das bedeutet, dass die Zeichnungen im Endeffekt etwas präziser ausfallen könnten. Mit einer Druckempfindlichkeit von 8192 Stufen, sorgt das Grafiktablett nichtsdestotrotz für ein realistisches Zeichenerlebnis. Um das „Malen-auf-Papier“ Gefühl zu realisieren, reicht es allerdings nicht. Jedoch handelt es sich hierbei um Kritik auf höchstem Niveau. Letztendlich ist dieses Gerät spezifisch für den anfänglichen Gebrauch konzipiert und bedarf daher, angesichts des Preis-Leistung-Verhältnisses, zumindest einer Chance, sich beweisen zu dürfen.

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